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Aufstellungsabende

Jeden 1. und 3.Dienstag im Monat findet ein Aufstellungsabend statt, Beginn 19.30h. Bis max. 8 Personen können teilnehmen. Für Getränke ist gesorgt. 

Wir stellen uns am Anfang vor und machen ein paar Übungen, körperlich wie geistig. 

Bis zu 3 Themen können pro Abend aufgestellt werden.  

Der Aufsteller bestimmt seinen Stellvertreter und alle anderen Vertreter selber. 

Ich habe die letzten 20 Jahre, in denen ich Aufstellungen mache und beiwohne, oft erfahren, dass beim verdeckten Aufstellen oft Verwirrung und Deutungen stattfinden, die zwar spannend wirken, aber nur ablenken und evtl. zu fehlerhafter Interpretation führen. Auch distanziere ich mich deutlich von Bernd Hellinger und seiner Raffinese der Täter-Opfer Umdrehung. Gott sein Dank hat sich seine Perversion bei dem meisten Aufstellungstherpeuten nicht durchgesetzt. 

Andere verwenden auch Playmobilfiguren und je nach Farbe der wackeren Figur wird dann etwas in die Mutter oder Bruder hineininterpretiert. 

Auch halte ich nichts davon, wenn der Aufstellungstherapeut oder Leiter, Sätze vorgibt, die die aufzustellenden Personen in bestimmten Situationen zu sagen haben. 

An unseren Abenden wird niemand sagen müssen, dass er jemanden verzeiht, wenn er es nicht kann oder  noch nicht soweit ist oder auch Sachen passiert sind, die man gar nicht verzeihen oder verstehen kann, sondern nur wo es darum geht,  seinen Frieden mit der geschehenen Situation zu finden. Es darf alles gesagt werden, was eben gerade auftaucht. Immer raus damit. Hier wird keiner verurteilt. Was da ist, ist  da und das wollen wir erarbeiten.  Nur mit der Wahrheit kommen wir weiter. Und da ist es meiner Erfahrung nach wichtig, dass Taten klar benannt werden dürfen, Verantwortlichkeiten zugeordnet und auch berechtigte Wut seinen Platz findet......Wut oder auch kurzzeitig Hass ist nichts schlimmes. Es gehört zu dem Weg der befreit, man kann es nicht abkürzen, es ist eine wichtige Station. Schock, Trauma - Wahrnehmung der Geschehens - Wut, Hass -Trauer, Schmerz - Akzeptanz und Annahme der Vergangenheit - Frieden. Man kann dem Weg und deren Stationen nicht ausweichen oder eine auslassen. 

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